Hausgärten
Planung: Winter 1997/1998
Ausführung/Fertigstellung: Frühjahr 1998
Aufgabenstellung: In einem vorhandenen Garten sollten zwei Bereiche neu gestaltet werden, Zum einen war es der Wunsch des Auftraggebers einen Gartenbereich zu schaffen, der seiner Beziehung zu Japan und China Rechnung trug. Es sollte jedoch weder ein Japanischer, noch ein Chinesischer Garten werden. Vielmehr sollten nur die Prinzipien einfließen. Eine Säulen-Eiche, ein große Latschen-Kiefer und am Rand eine Gruppe Schwarz-Kiefern galt es zu erhalten.
Durch Auschüttungen am Rand und einer kleinen Eintiefung des durchquerenden Weges entstand ein sich gabelnder Hohlweg. Einige kleiner bleibende Zierkirschen und einige japanische Fächerahorne wurden gepflanzt. Am Rand vor der Schwarz-Kiefern-Gruppe kam niedrig bleibender, nicht allzu stark wachsender Bambus dazu. Ansonsten füllten viele Stauden die Flächen. Es durfte und sollte auch Blühen, doch genauso wichtig waren verschiedenartige Strukturen, also beispielsweise verschiedene Blattformen.
Übrigens wurde der Garten einige Jahre später von einem Feng-Shui-Meister untersucht und für optimal empfunden.
Die Bilder wurden 12 Jahre nach der Fertigstellung gemacht und zeigen die Qualität bzw. die Stabilität einer exzellenten Pflanzenauswahl.
geschrieben von Klaus Kaiser am 13.02.2015 um 18:02 Uhr.